Kategorie: <span>Attur</span>

Attur, Erdgeschoss des Neubaus der Schule ist geschafft.

Mit dem Ende des Jahres 2015 ist es gelungen, das Erdgeschoss des Neubaus fertig zu stellen. Die Putz, Elektro-und Anstricharbeiten sind abgeschlossen und die Kinder können einziehen. Aber schon im Sommer, als der Rohbau fertig war, gab es die ersten Feste und Schulaktivitäten in dem neuen Gebäude. Im Improvisieren ist man in Indien nicht zimperlich und sehr erfinderisch. Mehrtägige „Moral Days“ vermittelten den Kindern mit Spielen, Theateraufführungen und Unterweisungen, wie sie sich in der Schule und in ihrer Alltagsumgebung zu verhalten haben. Auch die Eltern wurden zu einem Elterntag eingeladen. Danach hatten die Handwerker wieder das Sagen und führten die abschließenden Arbeiten aus. Baustelle wird in 2016 nur noch im Obergeschoss sein, wo schon alles für die weiteren Rohbauarbeiten vorbereitet ist.

Attur: Erdgeschossdecke der Schule fertig betoniert

Die Arbeiten am neuen Schulgebäude wurden zügig vorangetrieben. Nach dem Mauerwerk im Erdgeschoss folgten die Einschalungsarbeiten für Unterzüge und Deckenkonstruktion der Erdgeschossdecke, dann die  Baustahlarmierungen  und schließlich die Betonarbeiten.  Damit war der Rohbau des Erdgeschosses abgeschlossen. Die aus der Erdgeschossdecke herausragenden Stahlarmierungen für die Stützen im Obergeschoss zeigen, dass es noch ein weiter Weg ist bis zu Gesamtfertigstellung. Nicht nur der Rohbau im Obergeschoss muss noch bewältigt werden, sondern auch der gesamte Ausbau zu dem Putzarbeiten, Fußbodenestrich , Türen und Fenster sowie die Beleuchtung gehören. Auch wenn der Standard in Indien, bedingt durch die warmen Temperaturen nicht so hoch ist, wie in unseren Breiten, fehlt noch sehr viel. Dafür suchen wir noch viele Spender.

yimg-1123208264-1--2450490a ATT_1433524897269_yimg-1125547736-1--333283546 a ATT_1433524864237_yimg-1129993296-1-1798230464 a ATT_1433524836347_yimg-1132319840-1--1507469551 a 20150424_153929a 20150424_153925a 20150416_171719. Treppenhaus a 20150416_161615.Treppenhaus a 20150416_161532.Treppenhaus a 2015.04.09.20150409_161843.Mauerwerk a 2015.04.09.20150409_161815.Mauerwerk a 2015.04.08yimg-1151439232-1-1382862547.Mauerwerk a

Attur: Die Bodenplatte des gesamten Gebäudes wird bald fertig

Die ersten Stützenfundamente zeigen nur etwa die Hälfte des neuen Gebäudes, denn die Genehmigung des zweiten Bauabschnitts lag da noch nicht vor. Inzwischen sind die weiteren Fundamente betoniert und die Stahlkörbe für die Stützen des Erdgeschosses erstellt.
Zunächst ist in Indien aber das Niveau auf die notwendige Höhe des Klassenfußbodens anzuheben, denn Monsunregen überschwemmen schnell den Schulhof und Wasser und Schlamm dürfen nicht in die Klassenräume kommen. Die Nutzflächen des Gebäudes müssen oberhalb des Spritzbereiches liegen.
Dafür werden auf die Stützenfundamente Streifenfundamente in Rasterform der jeweiligen Klassen aufgebracht, die dann durch Mauerwerk erhöht werden. So ist das Niveau der künftigen Fußböden der Klassen erreicht. Die Felder werden mit Erdreich verfüllt und verdichtet. Danach wird der jeweilige Klassenfußboden aus Beton eingebaut später mit einem glatten Estrich nach Fertigstellung des Rohbaus ergänzt.
Der nächste Schritt der indischen Bauarbeiten ist natürlich das Betonieren der Stützen im Erdgeschoss, die auf den Fotos noch nicht zu sehen sind.

20150304_152637 Fundamentea 20150306_120731.Bodenplattea 20150309_172020.Bodenplattea 20150309_172027.Bodenplattea 20150312_151222.Bodenplattea 20150312_152036.Bodenplattea 20150313_165655.Bodenplattea

Attur: Schulbau geht kontinuierlich voran

23.2.2015

Nachdem auch der zweite Teilbereich des Neubaus bauaufsichtlich genehmigt ist, gehen die Arbeiten zügig weiter. Die Fundamente waren schon im wesentlichen Mitte Februar ausgehoben, die Eisenkörbe für die Stützen gesetzt und die Fundamente betoniert. Sehr betrüblich ist, dass die Trockenheit nach wie vor sehr groß ist und das Wasser für die Bauarbeiten weiterhin für viel Geld mit Tankwagen herangefahren  und gekauft werden muss, weil der eigene 320 m tiefe Brunnen trocken ist. Die Bauarbeiten gehen dort aber trotzdem sehr schnell voran, denn die Betriebsgenehmigung fordert die Fertigstellung bis Ende Mai. Auch wenn das nicht zu erreichen und nach derzeitiger Übersicht nicht bis zu diesem Zeitpunkt zu finanzieren ist, fehlen die Klassenräume, die im abgebrochenen Altgebäude untergebracht waren, natürlich sehr. Aber im Improvisieren sind die Inder groß. Der Unterricht geht ohne Störungen weiter, auch wenn die Klassen  sicher etwas zusammenrücken müssen.
Wichtig ist aber auch, dass bis Mai ein wesentlicher Teil des Neubaubereiches tatsächlich steht, damit die Schließung durch die Behörden vermieden werden kann.
Kritisch ist allerdings, dass die Überweisung der Gelder auf das staatlich genehmigte Schulkonto so lange dauert. Die erste Rate dauerte 2 Monate und die zweite Überweisung ist inzwischen auch schon wieder fast 1 Monat unterwegs. Üblicherweise geht das innerhalb von einer Woche. Man wird den Eindruck nicht los, dass bei der Betriebsgenehmigung und auch bei den Bankaktivitäten in Indien Willkür im Spiel ist und entsprechende Stellen auch noch Zinsen in die eigene Tasche wirtschaften.
20150128_125539a 20150129_114335a 20150131_120421a 20150131_120453ab 20150131_120653a-1 20150131_120653a 20150131_120653ab 20150131_120921a 20150131_120947a 20150131_121055a 20150206_142953a

Attur: Neues Schulgebäude im Bau

21.1.2015
Die Betriebsgenehmigung wurde zwar nach dem Bau der Toilettenanlage erteilt, sie enthält aber drakonische Auflagen, die kaum realisierbar sind. Die Genehmigungsbehörden fordern aus Brandschutzgründen Betondecken auf den alten Gebäuden, die noch schräge Satteldächer mit Holzsparren und Ziegeldeckung haben. Allerdings sind die alten Gebäudeflügel nur eingeschossig, im Betrieb ständig mit offenen Türen und praktisch keinen Brandlasten in den Räumen. Von einer Gefährdung der Kinder kann nicht die Rede sein, da eine Leerung der Klassenräume im Notfall in 1-2 Minuten erfolgen würde. Da kommt einem die Forderung des Staates fast wie Willkür vor, zumal die Altgebäude nicht die ausreichenden Fundamente für eine Stahlbetonkonstruktion haben und die Forderung einen kompletten Neubau notwendig macht. Nach den schriftlichen Auflagen muss alles bis Ende Mai 2015 fertiggestellt sein. Das ist technisch und vor allem finanziell nicht realistisch.
Was will man machen, wenn einem der Dienst an den Kindern und damit der Bestand der Schule am Herzen liegt. So ist ein zweigeschossiger neuer Gebäudeflügel geplant, der alle Klassen beider Altgebäude aufnehmen kann.
Inzwischen konnte die erste Baurate überwiesen werden, damit mit dem Bau begonnen werden kann. Ein Altgebäude ist inzwischen abgerissen und die Fundamentierung für den Neubau in Arbeit.
Wie weit  die Geldmittel reichen ist noch völlig offen.

Attur-Bau-05

Attur-Bau-04

Attur-Bau-03

Attur-Bau-01Attur-Bau-02